ORF-Radios heben Anteil heimischer Musik an

Der ORF gab bekannt, den Anteil heimischer Musik in seinen Radiosendern bis 2021 auf ein Drittel zu erhöhen.

Auf FM4, Ö3, Ö1 und den neun Bundesland-Sendern des Österreichischen Rundfunks wird in Zukunft mehr Musik aus Österreich zu hören sein – eine nur logische Konsequenz, der Erfolge, die heimische Popbands wie Bilderbuch, Wanda, Seiler & Speer und Co. in den vergangenen Jahren im In- und Ausland einfahren konnten.

Am Montag, den 12. Juni 2018, wurde von ORF und der Musikwirtschaft die 2009 ins Leben gerufenen Musikcharta verlängert. Zentraler Punkt der Vereinbarung ist die sukzessive Steigerung heimischer Musikproduktionen in den ORF Radios.
Schritt für Schritt soll der Anteil in den kommenden drei Jahren bis 2021 auf 33 Prozent erhöht werden. Dieser Wert gilt als Durchschnitt über alle zwölf Sender. Im Falle von Ö3 beläuft sich der aktuelle Anteil heimischer Musik auf 15 Prozent und soll bis 2021 bei 18 Prozent liegen. Auch in der hörerstarken Zeit zwischen 5:00 Uhr früh und 22:00 Uhr abends soll der Anteil erhöht werden, auf schließlich 15 Prozent.

ORF-Generalsekretär Alexander Wrabetz sieht in der Initiative einen vielversprechenden Schritt für die Zukunft der heimischen Musiklandschaft: „Dies ist nicht nur ein nachhaltiges Bekenntnis für das musikkulturelle Schaffen in Österreich, sondern stärkt den Kreativstandort Österreich und trägt besonders der stetig wachsenden Relevanz heimischer Popmusik Rechnung.“

Foto: Dahlia Spiegel, Thomas Unterberger, Flo Senekowitsch/Wolfgang Seehofer
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