MundArt Nacht in der Szene Wien

Am Freitag, dem 10. Mai, gab es die Premiere einer neuen Livekonzert Veranstaltungsserie aus dem Hause Mars Music Productions. Es wurde die MundArt Nacht aus der Taufe gehoben. Neben Alkbottle Gitarrist und Mastermind Chris Zitta, der sein neues Soloalbum vorstellte, waren auch Metternich, Jerry Mailer und Pache .M. Stemp dabei.

Dem ungemütlichen Wetter zum Trotz versammelte sich die Fanschar der Wiener Mundart-Songwriter ausnahmsweise in der Szene Wien. Diese Fangruppe ist ja eher selten in dem altehrwürdigen Veranstaltungsort in Wien, doch ein Versuch konnte nicht schaden. Das Konzept ist auch ganz gut aufgegangen. Während Manuel C. Pache und Manuel Stemp die Bühne betraten begab sich das Publikum in den Veranstaltungsraum und lauschte den Solosongs der beiden Liedermacher die abwechselnd ihre Nummern als Duo darbrachten. Schon der Opener Act konnte mit handgemachten Mundartliedern überzeugen und stimmte das Publikum auf die rockigen Folgebands an diesem Abend ein.

Jerry Mailer gab mit seiner vollen Rockband klassische Rocksongs mit wienerischer Textübersetzung zum Besten. Doch knapp die Hälfte des Programms stammte aus seiner eigenen Feder. Auch er konnte hier mit einem guten Unterhaltungswert überzeugen. Dann war es Zeit für fürstlichen Strizirock von Metternich. Die drei Männer und ihr Gitarre- und Banjo spielender Koala zeigten, dass sie nicht nur die nötige Portion Schmäh, sondern auch die handwerklichen Fähigkeiten mitbrachten, eine sowohl unterhaltsame, als auch musikalisch ansprechende Show auf die Bühne zu stellen.

Chris Zitta live in der Szene Wien

Endlich war es soweit für den Hauptact des Abends. Chris Zitta zeigte mit seinen Songs, dass ein guter Gitarrist ein guter Gitarrist bleibt, auch wenn er „nur“ als Dialektrock-Sänger mit kleiner Band auftritt. Lieder, die das Leben schreibt, auf die Bühne gebracht von einer Band, bestehend aus Künstlern, die wissen was sie tun. Handgemachte Musik wirkt auch ohne viel PR Getöse.

Wenn auch befürchtet wurde, es würden sich zu wenig Fans in die Szene Wien verirren, war die Halle doch gut gefüllt. Dies ist aber auch den treuen Fans der MundArt Musik zu verdanken, die nicht wie in anderen Genres in Wien üblich nach der Band, deren Musiker sie kennen das Lokal verlassen. Somit hatten alle vier Bands ein gut besuchtes Konzert und die Fans kamen in den Genuss vier sehr ansprechende Bands aus mehr oder weniger dem selben Genre live kennen zu lernen.

Fotos: Gnomette de Jardin
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