Bad Religion waren in der Open Air Arena

Nun war es nach 2016 wieder so weit. Am Dienstag, dem 21. Mai, beehrten eine der längst dienenden Punkbands der Geschichte, Bad Religion, die Arena Wien. Mit dabei beim Open Air waren No Fun At All, Boogie Hammer und 2nd Class Substitutes.

Die Arena ist ja neben dem WUK eine der schönsten Locations, um Punkrock-Konzerte in Wien zu genießen. Überhaupt unglaublich sind die Open Air-Veranstaltungen, wenn die gesamte Arenavoll mit Wiener Punk-Fans ist. Ein großartiges Ambiente war geboten, auch das Wetter schien zu halten, wenn man es auch für Ende Mai noch nicht als besonders warm bezeichnen konnte. Doch dies tat der Stimmung in der Open Air Arena keinen Abbruch.

Die Vorgruppen hatten das Publikum in Stimmung gebracht, bei No Fun At All hatten sich die ersten Mosh Pits gebildet und alles wartete auf die Headliner des Abends. Rechtzeitig nach Sonnenuntergang begann das Intro der Bad Religion Show und die Mannen, die teilweise schon seit 1980 on tour sind, legten los.

Bad Religion: Punk Rock in der Arena Wien

Im Vorjahr waren Bad Religion am Nova Rock zu bewundern, doch schon bei den ersten Songs merkte man den Unterschied, den es ausmacht, ob eine Band für ein Festival unter ferner liefen gebucht wird, oder ob es sich um einen Headlinergig handelt. So als hätten die Jahrzehnte im Showbusiness ihnen nichts anhaben können, wurden die Licks ins Publikum geschleudert. Die druckvolle Rhythmusgruppe bestehend aus Gründungsmitglied und Bassist Jay Bentley und Drummer Jamie Miller zeigte, was in ihnen steckte und über die Bühnenpräsenz von Sänger Greg Graffin muss man sowieso kein Wort verlieren.

Neben den alten Hits der Band durften auch Songs aus dem neuen Album Age of Unreason nicht fehlen. Diese wurden gekonnt in das Programm eingebaut, außerdem verwöhnte die Band die Fans mit einigen Zugaben, sodass wohl niemand unzufrieden war, obwohl die Band ihr Konzert um Punkt 23.00 Uhr wegen der Wiener Lärmschutzvorschriften beenden musste. Nicht sehr Punk-like, aber Vurschrift ist Vurschrift. Dennoch ein sehr schönes Konzerterlebnis.

Bilder: Roddy McCorley
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