Nova Rock 19: 3 Bandtipps für Tag 1

Für seine heurige Ausgabe, von heute bis zum 16. Juni, hat sich das Nova Rock wieder einmal ein ganz stattliches Line Up zusammen gestoppelt. Hier sind die drei trcks-Tipps für Tag Nr. 1.

Slipknot – Weil sie immer noch liefern

Am vergangenen Wochenende lösten Slipknot Begeisterungsstürme bei Rock im Park und Rock am Ring aus. Dem Vernehmen nach haben Iowas härteste Söhne Shows geliefert, die vor Energie strotzten und so unzügelbar ausarteten wie in den Anfängen der Band. Bemerkenswert: Schließlich liegen die Durchbruchsmeilensteine der Nu Metal-Ikone, Slipknot und Iowa, rund 20 Jahre zurück. Die High-Energy-Show vom letzten Wochenende sollte sich am Nova Rock doch zumindest wiederholen lassen. Freuen darf man sich zudem auf den Track Unsainted des neuen Albums We Are Not Your Kind, das am 9. August erscheinen wird.

Slipknot: 21:30 – Blue Stage

Flokshilfe – Weil sie den Sound zum Sommer liefern

Das oberösterreichische Mundart-Trio hat mit Slipknot wenig gemein, und dennoch (oder deshalb) gehören sie in dies Liste. Folkshilfe verbreiten die ideale Stimmung für einen wolkenlosen Sommernachmittag unter der Sonne. Schon dank ihres Debüts Mit F bekamen sie 2015 erste Aufmerksamkeit, mit der Scheibe BAHÖ und der Hitsingle Mir laungts haben sie sich in die erste Reihe der heimischen Popmusik gespielt. Tanzen an der Adria, am See oder in den Bergen – mit Folkshilfe geht’s bestimmt auch in der Pannonischen Tiefebene.

Folkshilfe: 15:15 – Red Stage

Pussy Riot – Weil sie Putin den Punk Rock liefern

Unabhängig vom kommerziellen Erfolg ihrer Veröffentlichungen haben Pussy Riot in ihrer noch jungen Karriere Geschichte geschrieben wie keine andere Band. Das Punk-Rock-Kollektiv bestehend aus rund zehn russischen Feministinnen lud 2012 zu einem Punk-Gebet in die Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau. Ihr 41-sekündiger Auftritt und die anschließende Inhaftierung einiger Mitglieder führte rund um den Globus zu einer Debatte über Kunst und Meinungsfreiheit im Kontext der Politik – in Russland und darüber hinaus. Die Pussy Riot-Mitglieder wurden durch einen Amnestie-Erlass des Putin-Regimes Ende 2013 freigelassen. Sie selbst betrachteten ihre Freilassung kritisch als PR im Vorfeld der Olympischen Spiele in Sotschi. Nach wie vor machen sich Pussy Riot für Frauenrechte und Gleichbehandlung stark. Deshalb, wie auch gleicherweise wegen ihres spannende und modern-experimentellen Punk Rock ist ihre Show eine Reise vor die Bühne wert.

Pussy Riot: 17:00 – Red Stage

[Titelbild: Heimo Spindler]
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