Eine Nacht, zwei Konzerte: Bei den Albumreleaseparties von Fingerlyxx und Garage Eden

Am Freitag, dem 28. Juni, haben gleich zwei interessante Wiener Bands ihre brandneuen Alben released. Im FaniaLive verwöhnten Garage Eden die Fans mit ihrer Funk, Latin-Pop-Rock Show, während leicht zeitverschoben Fingerlyxx feinsten Female Fronted Hardrock zum Besten gaben.

Schulschluss ist scheinbar ein guter Termin, um noch schnell vor der Sommerpause die neuesten Veröffentlichungen vorzustellen. Da kann man schon mit den Terminen ein wenig ins Trudeln kommen. Doch in diesem Falle hat sich alles in Wohlgefallen aufgelöst. Als ich im Replugged ankam, waren die Vorbereitungen für den Albumreleasegig von Fingerlyxx noch in vollem Gange und die Show sollte erst um 21.00 Uhr beginnen. Zeit genug um schnell in die Straßenbahn zu springen, um im FaniaLive bei Garage Eden vorbeizuschauen.

Die Jungs von Garage Eden waren auch noch heftigen am Soundchecken, doch schon bald wurden zum Intro der Show die Gäste aus dem Schanigarten am Gürtel in das Innere des FaniaLive gelockt. Garage Eden bieten mit ihren aktuellen Songs eine ganz besondere musikalische Mischung, die man in Wien nicht so oft findet. Nicht nur verschiedenste Rhythmen, meist aus dem lateinamerikanischen Raum, wurden zu einem einheitlichen Stil verwoben. Die Musiker glänzen auch als Multiinstrumentalisten, so wurden Keyboards, Bluesharp, Percussion und Samples vom Laptop zu den Standard-Rockband-Instrumentarien gespielt. Auch hier fügt sich alles zu einem harmonischen Ganzen, ohne dass die technische Raffinesse zu kurz kommt.

Doch nach einem Teil des Garage Eden Konzertes hieß es Abschied nehmen und schnell wieder zurück ins Replugged. Die Female Fronted Hard & Heavy Show von Fingerlyxx schon in vollem Gange. Auch hier eine personell reduzierte Band mit maximalem Sound-Output. Vier Personen, die umgeben von Stoffeinhörnern und Aufblasvögeln eine druckvolle und rasante Rockshow abliefern. Im Gegensatz zu vielen Bands dieses Genres war es erfrischend, dass diese Band sich nicht ganz so ernst nahm, aber trotzdem technisch keine Abstriche machte.

Somit war es ein Abend der Kontraste. Beide Bands konnten überzeugen und man darf hoffen, dass sie die Energie, die sie sich für Ende Juni noch aufgespart hatten, nicht über den Sommer verfliegt und beide im Herbst in dieser rasanten Gangart weitermachen werden.

Bilder: Roddy McCorley
Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: