Madhouse bei Rock The Night Vol. 4

Zum vierten Mal organisierte Mars Music Productions am 12. Oktober einen Rock the Night Abend in der Szene Wien. Dieses Jahr glänzte die Wiener Supergroup der Hard & Heavy Szene Madhouse als Headliner. Für harte Riffs sorgten auch Elephants in Paradise, Circle Creek, Stereo Bullets und Nine Lives.

Ein langer, wenn auch abwechslungsreicher Abend stand in der Szene Wien bevor, denn es hieß Rock The Night und das bedeutete letzten Samstag fünf harte Rockbands, die kompromisslos ihre Songs ins Publikum hämmern. Den Anfang machten Nine Lives, die mit geradelinigem, harten Rock N‘ Roll die Bühne für die kommenden Bands gehörig anheizten. Ihnen folgten Stereo Bullets, deren Sound einen gewissen Green Day Einfluss erkennen ließ und dennoch nicht an der nötigen Härte sparte.

Mit Circle Creek wurde es stilistisch wieder etwas klassischer in Richtung 80er Hardrock. Gegenüber den vorhergehenden Bands sieht man Circle Creek die jahrelange Erfahrung auf Rockbühnen einfach an. Die Herren taten sich sichtlich leichter als ihre Vorgänger, mit der Bühnenshow zu überzeugen.

Dann war es Zeit für progressiven Modern Metal, wie es sich das Musikerherz wünscht. Elephants in Paradise zauberten mit ihrem Programm eine sehr routinierte und perfekt konzipierte Show auf die Bühne der Szene Wien. Dies war zu erwarten gewesen, doch ist es immer schön, den Profis beim Performen zuzuschauen. Auch wenn der Bandname Elephants in Paradise eine (klima)politische Mission der Band andeutet, kann man die Anliegen der Band nicht aus ihrer Show ablesen, dafür muss man schon das Booklet des neuen Albums Wake Up zur Hand nehmen oder dem einen oder anderen Interview der Band lauschen. Musikalisch und performance-technisch sind sie dennoch ein Hingucker.

Madhouse: Money talks Bullshit walks

Nach einer Umbaupause war es dann so weit, die Herren von Madhouse betraten die Bühne und taten das, was sie am besten können: die glorreiche Zeit des 80er Glam Rock wieder auferstehen lassen. Wie den Elephants zuvor, kann man Mr. Tommy Lovelace und seinen Kumpanen bestätigen, dass sie in „ihrem“ Genre zuhause sind, wie selten eine heimische Rockband. Die Freude mit der Madhouse das neue Album Money talks Bullshit walks live zelebriert, läßt erkennen, dass für diese Musiker die 80er Jahre und ihre Musik noch nicht zu Ende sind. Mit moderner Technik und viel Geschick zeigen Madhouse, wie die Musik ihrer Kindheit und Jugend im 21. Jahrhundert zu klingen hat.

Mars Music Productions hat mit Rock the Night Vol. 4 bewiesen, dass bei den eigenen Veranstaltungen ein technisch hohes Niveau geboten wird und gleichzeitig der Fan guter, harter Rockmusik jedes Mal neue Untergrundbands entdecken kann.

Fotos: Gnomette de Jardin
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