Voodoo Smurfs und Mothers of the Land LIVE at Replugged

 

Pünktlich zu Halloween luden die Voodoo Smurfs gemeinsam mit Mothers of the Land ins Replugged. Es war ein musikalischer Genuss für Fans des Heavy Instrumental Rock und Classic Rock. Let’s get funky!

Den Abend eröffnete die Wiener Band Mothers of the Land mit instrumentalem Rock. Das Quartett begann ihre Séance mit einer Räucherung, die leider allzu schnell verrauchte. Die Zeit verstrich bei Mothers of the Land wie im Flug. Ihre Musik gleicht einer Reise in die 1960er mit einem Hauch moderner Einflüsse. Selbst ohne illegale Substanzen schaffte es deren Musik das Publikum in eine Art Trance zu versetzen. Dem Abend verlieh das etwas Mystisches, was in Anbetracht von Halloween nahezu perfekt war.

Die Beleuchtung der Bar im Replugged trug zusätzlich zur Atmosphäre bei. Das eisig blaue Licht verlieh dem kleinen Konzertsaal etwas schaurig Schönes. Erst beim vorletzten Lied unterbrach die Band kurz den musikalischen Rausch mit der Ankündigung, dass sich ihr Part dem Ende zuneige. Diese Zäsur hat den Zuhörer etwas aus der Trance gerissen. Positiv herauszustreichen ist der Verzicht auf den Gesang bei Mothers of the Land. Bei ihnen kann somit das Instrumentale mit eingängigen Riffs umso mehr bewirken.

Voodoo Smurfs ließen sich nicht schlumpfen:

Wien statt Schlumpfhausen!

Der langersehnte Hauptact des Abends waren die Voodoo Smurfs, eine Band aus der morbiden österreichischen Bundeshauptstadt. Sie haben sich ganz der Rockmusik á la Deep Purple und Led Zeppelin verschrieben. Mit voller Power zog die Musikgruppe auf die Bühne. Die Energie sprang auf das Publikum über, das wild zu den Songs tanzte. Die Voodoo Smurfs zeigten an diesem Abend ihre Vielseitigkeit mit Pop- und Funk-Elementen. Dieser Mix verzauberte die Füße, sodass diese wie von Geisterhand Tanzschritte vollführten. Ein bisschen hatte diese Szenerie etwas von Michael Jacksons Thriller, da sich viele Kostümierte unter den Gästen befanden.

Doch nicht nur im Publikum wurde ausgiebig getanzt, auch der Sänger und Gitarrist der Band, Robert Höbart, besser bekannt als der Voodooman, gab seine Moves zum Besten. Auch Keyboarder Tommy Haunold strotzte vor Elan. Seine Solo-Parts waren virtuos und eindrucksvoll. Die Interaktion der Band mit dem Publikum war grandios und einmalig an diesem Abend.

Gegen Ende des Konzertes wurden die „Ausziehen!“-Rufe immer lauter. Der Schlagzeuger der Band, Reinhard Höbart, kam dieser Aufforderung nach und entblößte seinen Oberkörper. Das Publikum war begeistert. Doch auch dieses Konzert neigte sich dem Ende zu und die Rocker spielten zum Abschluss wie gewünscht noch eine Zugabe.

An diesem Halloween-Abend blieb kein musikalischer Wunsch offen. Feinste Rockmusik wurde von Mothers of the Land und den Voodoo Smurfs geboten.

Fotos: Floki vom Hochberg
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